Renovierung des Ziegelofens – Umwandlung in einen Steinofen

Die Renovierung und Umgestaltung eines Steinofens, sodass er aussieht, als wäre er aus Stein, bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich: Es erhöht den ästhetischen Wert und fügt sich besser in moderne und rustikale Räume ein. Unsere Baufirma ist auf diese Art von Projekten spezialisiert und in diesem Blog beschreiben wir die Schritte, mit denen wir kürzlich einen Steinofen in einen Bräter verwandelt haben, der nach dem Aussehen unserer dalmatinischen Felsen gebaut wurde und so zur rustikalen Ästhetik des Gebäudes beitrug Raum.

Warum einen Steinofen restaurieren?

  1. Ästhetische Gründe: Alte Backsteinöfen sehen oft heruntergekommen und ungeschickt aus. Durch Neuordnung erhalten sie eine neue Form.
  2. Anpassung an den Raum: Um sich besser in den Raum oder die Landschaft einzufügen.
  3. Haltbarkeit und Funktionalität: Durch eine neue Schicht und zusätzlichen Schutz erhält der Ofen eine bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Einflüssen.

Der Sanierungsprozess – Schritt für Schritt

1. Reinigen des Ziegels

Jedes Projekt beginnt mit einer gründlichen Reinigung der ursprünglichen Struktur. Der Ziegelofen wird gründlich gereinigt, um Schmutz und Unvollkommenheiten zu entfernen. Dadurch wird eine gute Haftung des Putzes und anderer Materialien gewährleistet.

  • Reinigungstipp: Verwenden Sie eine Drahtbürste, um Mörtelreste und anderen Schmutz vom Ziegel zu entfernen

2. Aus erster Hand – Auftragen von Grobputz

Nach der Reinigung wird der Ofen mit Rauputz versehen, um eine Basis für weitere Schichten zu schaffen. Diese Schicht ermöglicht die Bindung von Netzen und anderen Materialien.

3. Anbringen des Netzes

Auf den Rohputz wird ein Netz gelegt, das zusätzlich für die Stabilität des gesamten Bauwerks sorgt und Rissbildung vorbeugt.

  • Bei Bedarf kann die erste Putzschicht skizziert werden, wie der Stein angeordnet werden soll

4. Auftragen von MixForm-Putz (Stein-Fels-Holz)

MixForm Stein-Stein-Holz Der Auftrag erfolgt, wenn die erste Putzschicht mit Netz vollständig trocken ist (Trocknungszeit ca. einen Tag bei Raumtemperatur). Es wird im Verhältnis 5:1 aus Gips und Wasser gemischt und muss dann 10-15 Minuten stehen. Wenn es steht, wird es erneut gemischt und kann auf den Untergrund aufgetragen werden. Die ideale Dicke zur Herstellung authentischer Stein- und Holzimitationen liegt bei 3 cm, denn dann gibt es mehr Material zu verarbeiten, es lässt sich leichter verarbeiten und es sieht natürlicher aus.

5. Putzstrukturierung mit Silikonrollen und -stempeln

Anschließend wird der Putz mit Silikonrollen und -stempeln geformt, um eine Steinstruktur zu erzeugen. In diesem Fall wurde über dem Ofen eine Imitation eines Holzbalkens angebracht, sodass spezielle Stempel verwendet wurden, um die Textur des Holzes zu erzeugen.

6. Verbindungen herstellen

Wenn der Putz auszuhärten beginnt, erfolgt als nächster Schritt das Verfugen. Durch das Abmessen der Steinmaße mit Hilfe eines Maßbandes und dünner Stäbchen entstehen authentische Fugen zwischen den „Stein“-Blöcken.

7. Zusätzliche Formatierung

Sobald der Putz etwa 60% getrocknet ist, kann er mit Holzschnitz- und Maurerwerkzeugen weiter geformt werden. Dieser Schritt ermöglicht präzisere Details und mit einem Spezialwerkzeug und leichten Hammerschlägen entsteht die Textur des Steins.

8. Färbung

Für Holz: Nachdem das Holzbalkenimitat vollständig getrocknet ist (in der Regel zwei Tage), wird es mit azurblauer Holzfarbe gestrichen. Bei diesem Projekt haben wir für ein natürliches Aussehen Eichenbeize verwendet, die Wahl der Farbe hängt jedoch vom gewünschten Effekt ab.

Für einen Stein: Die Oberfläche des Steins ist mit einer Mischung aus mehreren Acrylfarben, wie Sandgrau, Braun und Dunkelgrau, bemalt. Farben werden mit Wasser verdünnt und sofort nach dem Auftragen mit einem feuchten Tuch abgewischt. Dieser als Patinierung bezeichnete Prozess sorgt dafür, dass die Farbe in den Rissen verbleibt und dem Stein ein natürliches, gealtertes Aussehen verleiht.

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